Vorfall in Museumsbibliothek in Holland

Bibliothekarin bestürzt: „Sie hätten doch bloß fragen müssen!"
Skandal und Intrigen ranken sich seit dem dramatischen Überfall um das Wissenschaftsmuseum von Thernbaakagen. Im Zentrum des Dramas steht die Museumsbibliothek, die eine umfassende Sammlung historischer Schriften beherbergt. Einige dieser Schriften sind nun ins Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten. Sophie, die langjährige Bibliothekarin des Museums erinnert sich: „Seit wir sie hier bei uns im Museum haben, wollte noch nie jemand diese Papiere sehen. Und dann wurde plötzlich innerhalb einer Woche mehrfach nach ihnen verlangt, und dann, oh mein Gott ..." Sophie verstummte mit tränenerstickter Stimme, bevor wie Näheres in Erfahrung bringen konnten.
Es sieht so aus, als seien diese Papiere der Kern eines noch größeren Rätsels. Museumswärter erzählten uns, sie hätten einige Tage vor dem Überfall Geschäftsleute mit Aktenkoffern gesehen, die das Museum umrundet hätten. Als sie sich schließlich entschlossen, das Museum zu betreten, verlief dies alles andere als friedlich. Fünfzehn Museumsmitarbeiter befinden sich momentan im Krankenhaus. Die im Museum verbliebenen Angestellten sind nervös und schreckhaft. Als ein Fernsehreporter auf seine Armbanduhr sah, sprang Sophie auf, schrie und versteckte sich im WC.
Die Papiere sind nun unter Verschluss, aber ein paar Details sind durchgesickert. Es scheint sich um wissenschaftliche Erkenntnisse zu Translucidus somniferum, besser bekannt als Dämmerwurz, sowie um eine Reihe von Karten zu handeln. Der Chronicle wird selbstverständlich an der Sache dran bleiben.




